Die Zeit hat einen interessanten Artikel: Inflation gesucht, erschienen am 10.8.2006. Der Artikel beginnt folgendermaßen: "Zinspause in den Vereinigten Staaten, steigende Leitzinsen in Europa. Deutlicher kann das Signal nicht sein, dass die beiden weltweit wichtigsten Zentralbanken, die amerikanische Fed und die Europäische Zentralbank (EZB), völlig verschiedene geldpolitische Strategien verfolgen."

Das Interessante: die Fed hat die letzten 17 Quartale die Zinsen ununterbrochen auf 5.25% erhöht, während die EZB zum vierten Mal, ganz vorsichtig, die Zinsen auf 3% erhöht hat. Ich hätte von der Zeit eine etwas objektivere Darstellung erwartet.

Übrigens vertritt der Economist die Meinung, dass die Fed die Zinsen noch einmal hätte erhöhen sollen, und dass die Erhöhung der EZB-Zinsen eine gute Sache ist.